Warum unternimmt man solch eine Reise?

Warum unternimmt man solch eine Reise?

Beitragvon webmaster am Di Jun 16, 2009 2:00 pm

Die Frage nach den Motiven, eine solche Reise zu unternehmen, lässt sich letztlich reduzieren auf die uralte Frage nach dem Sinn des Lebens. Da wir keine großen Philosophen sind, wollen wir die Frage enger fassen und voraussetzen, dass das Leben einen Sinn hat, darüber hinaus einen individuellen und dass das Tun und Lassen im Leben darauf ausgerichtet ist, diesen Sinn zu erfüllen.

Genauer müsste man also fragen: „Was treibt jemanden dazu, genau das zu tun oder zu lassen, was er eben gerade tut oder lässt?“ Im täglichen Leben in Europa stellt sich kaum jemand je diese Frage, sondern geht eben arbeiten, legt sich eben abends auf die Couch, sieht fern oder liest ein Buch, geht eben ins Theater, ins Kino oder in ein Museum, baut eben ein Haus, gründet eben eine Familie oder kauft sich ein eben schnelles Auto. Würde man nach den Motiven dafür fragen, würde man sicher zunächst Erstaunen hervorrufen, und würde man dann doch eine Antwort erhalten, so wäre diese, würde sie denn hinausgehen über ganz oberflächliche Aussagen (wie z. B.: „Ich gehe ins Kino, um mich zu entspannen“) vielschichtig sein und sich nicht in einem Satz zusammenfassen lassen.

Entscheidungen für oder gegen etwas trifft man bekanntlich zu einem ganz überwiegenden Teil „aus dem Bauch heraus“, das heißt ein schwer fassbares Etwas trifft letztlich die Entscheidung. Das was man nachher als Grund für die Entscheidung formuliert, ist nicht viel mehr als der Versuch des Geistes, das Tun des Individuums ihm selbst gegenüber zu rechtfertigen und glaubhaft zu machen, es habe Entscheidungsgewalt über das eigene Tun. Insofern ist die Antwort auf eine solche Frage natürlich wenig interessant und damit letztlich auch die Frage selbst müßig.

Lässt man aber trotzdem das Ergebnis des Nachdenkens über eine solche Frage als Antwort auf eine solche Frage zu, kann man zu dem Schluss kommen, dass ein ganz wesentliches Motiv allen Handelns die Abgrenzung des eigenen Ich gegenüber seiner Umgebung ist, das Spüren, was macht diese Umgebung, dieses Buch, diese Droge, diese Form der Meditation mit mir, wie verändere ich mich, was in mir und was im Außen ist wahr, was nur Urteil meines unzulänglichen Geistes, was, was ich bisher so gesehen habe, kann man auch anders sehen. Dieses Nachspüren erfordert Bewegung, ein Sichhineinbegeben in eine Umgebung oder eine Situation, die sich in wesentlichen, vielleicht gar nicht auf Anhieb fassbaren Dingen unterscheidet von dem, was mich bisher umgeben hat. Wie, wenn nicht auf einer solchen langen Reise ins Ungewisse, könnte man sich intensiver bewegen in diesem Sinne, könnte man intensiver er-leben?

Wir haben immer versucht unsere Reiseberichte nicht in Form einer Aufzählung der besuchten Orte oder im Stil eines Reiseführers zu verfassen, sondern vielmehr das Außen durch unser Erleben zu spiegeln und dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass für uns zum Beispiel ein Aufenthalt in der Weißen Wüste Momente solch intensiven Erlebens mit sich bringt und zwar ohne, dass wir das vorher gesucht oder gar erwartet hätten (insofern wollen wir übrigens auch der Behauptung widersprechen, man nehme nur wahr, was man erwartet). In diesem Sinne lassen sich auch Begegnungen mit anderen Menschen als ein Erlebnis sehen, die Momente, in denen man spürt, mit wie viel Reichtum Armut in unserem rein materiellen Sinne verbunden sein kann, die Augenblicke, in denen man fühlt, wie arm doch unsere von Kindheit an erlernten Kategorien von Gut und Böse, Richtig und Falsch sind, die, in denen man erkennt, was für eine wichtige Rolle die Religion spielt im Menschsein und wie Kultur doch letztlich immer ein Ausdruck eines Glaubens ist, wie unterschiedlich man die Welt sehen, in sich aufnehmen und in irgendeiner Form wieder von sich geben kann. Hinzu kommen die Begegnungen mit den vielen interessanten Menschen, die ebenfalls auf Reisen sind (schon allein das wäre die Reise wert) und last but not least der Wunsch, einmal eine lange Zeit einfach nur zu zweit zu sein.

Letztlich können wir die also die Frage danach, warum man eine solche Reise macht, doch ganz einfach beantworten, nämlich mit der Gegenfrage: „Was kann es für einen Grund geben, eine solche Reise nicht zu unternehmen?!“
webmaster
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Re: Warum unternimmt man solch eine Reise?

Beitragvon webmaster am Di Jun 16, 2009 2:11 pm

Wie ihr sicher richtig feststellt, ist das Motiv des Handelns (wo Handeln ein Motiv hat) stets und ausschließlich das Wohlergehen des eigenen Ichs – fährt man nun durch Afrika oder knabbert eine Tüte Chips.

"Vielschichtige Antworten" auf diese Frage dienen nur der Verschleierung dieser ebenso einfachen wie brutalen Wahrheit. Wie es um unser Handeln (was neben "Tun" auch "bloßes Denken" einschließt) aber steht, so ist dieses Handeln freilich NIE frei von Motiven, so verborgen diese auch sein mögen: wo das Handeln des einen wie des andern motiviert ist, gibt es so gesehen keinen Unterschied zwischen einer Mutter Theresa und einem Adolf Hitler – das Motiv des Handelns folgt stets und ausschließlich dem Wohlergehen des eigenen Ichs, liegt dieses Wohlergehen auch im Wohlergehen eines anderen begründet.

Der Motor dieses Handelns ist Denken in der Form von "Erkennen", Denken, das das Erdachte in einen "Erkennenden" und ein "Erkanntes" trennt – was dem Erkennenden dient, wird als "gut" empfunden, was ihm schadet, als "schlecht". Und es ist dieses Empfinden, dieses Werten, das unser Handeln wiederum mit Motiven versorgt; Wertungen, Motive und Handeln ergänzen sich nicht nur, sie sind ein unteilbares Ganzes: motivfreies, weil wertungsfreies Handeln ist uns damit unbekannt, da es sich dem Wesen der Sache nach verbietet.

Dies dann ist der Raum, in dem sich alles "Spüren" und "Erleben" abspielt – aller Wunsch nach "Nachspüren" und "Sichhineinbegeben", nach "intensivem Erleben", aller Glaube, es gebe einen Unterschied zwischen dem, "was in mir und was im Außen wahr ist", der Glaube, es gebe etwas Greifbares, das NICHT "nur Urteil meines unzulänglichen Geistes" ist, dass es einen Unterschied mache, etwas "so" oder "anders" zu sehen. Es ist der Glaube, etwas Wesentliches (="dem Wesen der Sache eigenes, nicht bloß Erdachtes") erfahren zu können, der unserem Handeln hierbei als Motiv gilt: darum fährt man durch Afrika. Weniger gewichtige Motive hat das Verdrücken einer Tüte Chips.

Dieser Raum ist unser Leben. Und er ist verdammt eng: so viel man auch anbaut, er bleibt immer begrenzt, so weit wir auch fahren, es geht immer noch weiter – unendlich viel weiter. Der Glaube, der Wust an Wissen und Erfahrung, den wir in unserem Leben ansammeln, mache uns reicher und zudem auch weiser vielleicht, wo reicher und weiser "näher am wahren Kern des Lebens" bedeutet, ist dem Verkennen dieser Tatsache zuzuschreiben. Wahrheit kann keine Grenzen kennen, und es gibt mithin keine Annäherung daran; hier ist wahrer Reichtum absolute Armut des Geistes, wahre Weisheit völliges Abhandensein von Wissen und Erfahrung im Begegnen eines jeden Moments.

Doch das ist uns unbekannt. Wie es um uns steht, haben wir keine Wahl: Solange eine Trennung wahrgenommen (="für wahr genommen") wird zwischen einem "Betrachter" und einem "Objekt der Betrachtung", kann es keine wertfreie Betrachtung geben und also kein motivloses Handeln. Und so bleiben wir gefangen in unserer kleinen Welt aus Lust und Kummer, ständig auf der Suche, ständig getrieben.

"Was kann es für einen Grund geben, eine solche Reise NICHT zu unternehmen?!" – Solange das Handeln noch Gründe kennt, solange sind die Gründe dafür, etwas zu tun, so gut wie diese, es sein zu lassen. Folgt das Handeln keinen Motiven mehr, so ist etwas zu tun und es zu lassen für den, der es tut oder lässt, freilich einerlei.

Sebastian
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Re: Warum unternimmt man solch eine Reise?

Beitragvon webmaster am Di Jun 16, 2009 2:22 pm

Hallo Ihr beiden,

auch in Europa stellt man sich die "Sinnfrage" und macht nicht alles
"gerade mal eben". Das gilt zumindest für die, die euch nahe stehen und
eure Berichte lesen...Nur findet halt jeder eine eigene Antwort. Dass
Entscheidungen unbewußt getroffen und nur bewusst gerechtfertigt werden,
lehrt die Hirnforschung. Somit lautet eure Antwort, dass es euch
scheinbar so bestimmt ist, diese Reise zu unternehmen. Leider bringt mich
(uns?)das nicht viel weiter...
Dass man alles auch anders sehen kann, lässt sich leichter auf andere
Art und Weise erkennen. Dazu gibt es fast unendlich viele Möglichkeiten,
natürlich auch eine "Reise ins Ungewisse". Das gleiche gilt für die
Erkenntnis, dass gut und böse für sich nicht existieren, sondern nur im
Bezug zu einem Individuum oder einer Gemeinschaft, die sich ja über gut
und böse definieren. Dass Kultur ein Ausdruck eines Glaubens ist und was
ihr sonst noch schreibt natürlich auch. Noch viel weniger muss man
durch Afrika fahren, um eine lange Zeit einfach nur zu zweit zu sein und
trotzdem ab und zu interssanten Menschen zu begegnen. Mit eurer
Gegenfrage "warum nicht" fasst ihr dann zusammen, dass das, was ihr oben
schreibt, die Antwort noch nicht sein kann. Vielleicht lautet die Antwort
einfach nur: "Weil es uns glücklich macht." Das würde passen, denn meiner
Meinung nach erkennt man an dem, was einen glücklich macht, das, was
einem bestimmt ist.(In Europa wie in Afrika). Also schreibt bei euren
Berichten, was euch glücklich gemacht hat und wenn ihr dann
herausdestilliert, was sich davon nur auf eurem Trip durch Afrika realisieren
lässt, kommen wir der Sache vielleicht ein Stückchen näher. Evtl.
erfahrt ihr dabei ja sogar noch mehr über euch selbst.

Viele Grüße Sandy & Albrecht
webmaster
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Re: Warum unternimmt man solch eine Reise?

Beitragvon webmaster am Di Jun 16, 2009 2:24 pm

Wenn ich schreibe, "das Motiv des Handelns folgt stets und
ausschließlich dem Wohlergehen des eigenen Ichs", heißt das natürlich nichts
anderes als Sandy & Albrechts "man macht, was einen glücklich macht", und in
diesem Punkt sind wir uns sicher auch mit anderen einig.

Fraglich halte ich, wie sich unschwer an dem Rest meines Kommentars
erkennen lässt, natürlich die Aussage von Albrecht & Sandy, es gebe die
Möglichkeit, etwas über sich selbst zu erfahren, was man nicht ohnehin
schon weiß und nur noch nicht formuliert hat (zumindest solange ich
unterstelle, dass hiermit nicht nur relatives Wissen gemeint ist, was für
mich keinen höheren Stellenwert besitzt als Nichtwissen).

So verstehe ich auch die These von Albrecht, man nehme nur wahr, was
man erwarte: man erkennt nur (erfährt nur, kann nur denken), was man auf
Grund seines Wissens und seiner Erfahrung zu erkennen in der Lage ist
(oder in Albrechts Worten "für möglich oder für vorstellbar hält");
begegnet mir etwas mir Unbekanntes, so projiziere ich mir Bekanntes in
dieses hinein – wie "intensiv" das Erleben auch sein mag, es ist stets nur
ein Abklatsch des eigenen Erfahrungshorizonts; wie groß mein Wissen und
meine Erfahrung auch sind, was ich zu erkennen und zu verstehen vermag,
steht immer relativ zu etwas anderem, ist also immer limitiert und
KRATZT damit nicht einmal an dem, was keine Grenzen kennt und an was es
keine Annäherung geben kann. Und so findet, wie es Albrecht ja dann auch
treffend formuliert, "halt jeder eine eigene Antwort".

Ein Spiel, mehr nicht. Und wir sind verdammt dazu, es zu spielen. Was
uns bleibt, ist zu realisieren, dass es nur ein Spiel ist, und dass
"intensives Erleben" so wenig Wert besitzt wie "Selbsterkenntnis". Dann –
und nur dann – besteht die Möglichkeit, dass das, "was ist", selbst das
Ruder übernimmt im Begegnen eines jeden Moments.

Sebastian
webmaster
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Re: Warum unternimmt man solch eine Reise?

Beitragvon webmaster am Di Jun 16, 2009 2:26 pm

Jetzt muss ich mich doch nochmal melden, obwohl es mich sehr wundert,
dass sich hier nur wir beide zu Wort melden. War meine Meinung
betreffend Sinnfrage und Besucher eurer Seiten evtl doch falsch? Wie dem auch
sei...Ich habe mit dem Satz "..erfahrt Ihr auch etwas über euch
selbst..." natürlich nicht das Selbst gemeint von dem Basti spricht, die
absolute Wahrheit, der man nicht näher kommen kann, die man scheinbar aber
erfahren kann, doch nur dann wenn man sie nicht sucht natürlich, weil dann
ja wieder ein Wollen da ist und somit die Trennung zwischen Erfahrung
und Erfahrendem. All das meine ich nicht, wie sollte ich auch, habe ich
bisher nur davon gehört und gelesen, mehr nicht. Nach dem was ich schon
erfahren habe (was in die Richtung ging aber auch doch nicht da es
nicht absolut, also für alles was da ist, war), glaube ich allerdings das,
es das gibt. Nur gilt sicher auch hier was ich damals zu meiner
Erfahrung sagte (kim weiß was ich meine).."Wer es kennt, dem braucht man
es nicht erklären und wer es nicht kennt, dem kann man es nicht
erklären"...Solange, bis ich es evtl mal kennen lerne, begnüge ich mich mit
dem was mir bleibt, was mich glücklich machen kann (oder, wie Basti
sagen würde wozu ich verdammt bin), nämlich mit dem Selbst, das, wie ich
weiß, nur ein Konstrukt meines Gehirns ist. Allerdings ein sinnvolles
Konstrukt, denn die meisten Menschen kommen ja damit ganz gut durch ihr
Leben (was ihr beiden evtl bei den Europäern zumindest anders seht (:-
). Ich meinte also mit meinem Satz, dass, wenn ihr darauf achtet, was
euch glücklich macht und was nicht, ihr es in Zukunft noch leichter habt
glücklich zu sein (und nicht nur in Afrika), einfach in dem ihr tut was
euch glücklich macht und das andere sein lasst. Das wars..! Euch beiden
noch eine schöne Reise (der alte Böhringer hätte gesagt "gute Fahrt")

Albrecht
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Re: Warum unternimmt man solch eine Reise?

Beitragvon webmaster am Di Jun 16, 2009 2:32 pm

Hello Tourists



Did you have any hand in the outcome of the elections in Zimbabwe? We fear not.

And now you´re pretty close to your final destination in Africa, have you ordered the champagne in Cape Town already? To celebrate what??? We suppose you´re looking forward to continuing the relevant celebrations in the beer gardens of your native Heilbronn region, with your familiar 4X4 audience of local imbecile claqueurs. Perhaps their presently flagging interest in your activities (going by your home page) will be revived again by your return in the flesh, and by the onset of the spring and summer seasons of your beloved watering holes of Laube, "Food Court", Trappensee, Jägerhaus etc.?



Best of luck



Henry and Mick



P.S.

Will you do some useful work after your return to Germany at long last? Or are you planning on some more idle and meaningless messing about in other poor countries, wasting more of this planet´s resources, your own time, talents, abilities and money?



P.P.S.

Have you ever reflected on where and what you would be without your German passport, your cash and credit cards, and your vehicle in those disadvantaged parts of the world? Will you still feel so great and boisterous after such an experience? We suppose you may safely consider this a rhetorical question answering itself in fact.



Mick and Henry (doolough@gmx.net) Datum:Sa 22 Mär 2008 11:10:51 CET



Betreff:WHY HAVEN´T YOU FLOWN BACK TO YOUR NATIVE LAND FOR EASTER?

How exceedingly admirable that you can celebrate Easter in SA! Happy days!





Mick and Henry (doolough@gmx.net) Datum:So 09 Mär 2008 06:24:24 CET



Betreff:INHAMBANE HEART OF DARKNESS

Hello Tourists



Truly no internet access in that charming place on the Indian Ocean? Then you can´t really recommend it to Neckermann et al., can you? But wouldn´t you see it as a realistic proposition for yourself to stay there for good, to never return to the beer gardens of Heilbronn district and the mindless adulation of the local 4X4 community? START all over there e.g. in that wonderful former Portuguese colony? There must be plenty of scope, what e.g. with the many children alone, who get injured there by landmines. Perhaps HERMANN HESSE would have approved of that too, whereas it is very doubtful that he would have seen much sense in your previous travelling for travelling´s sake, which in your case is not much more than WASTING this planet´s resources, not to mention your own talents, education, training, time and money. Please also understand our one big question: Why do you always return to Germany (Even just for Xmas! Are you going back for Easter too?), if you don´t want to stay there really? We promise to support you in any way possible, should you decide to start a reasonably useful (medical) project anywhere in the world. So please come to your senses at long last, and move further ahead in your personal growth to serve human society a bit, and not just follow the "gentlemanly" pursuits of the idle rich of times gone by! On top of practising medicine and looking after young children to the benefit of human society, you could e.g. plant ONE TREE for every litre of fuel you´ve burned so far in your rather deluded globe-trotting activities! That would be a mission you could be truly proud of on completion! And it would surely earn you the respect and recognition of also those people whose intellectual range exceeds the imbecile 4X4 philosophy a slight bit.



Regards



Mick and Henry





Name:Mick and Henry (doolough@gmx.net) Datum:Mi 05 Mär 2008 15:25:56 CET



Betreff:HALLELUJAH!!!

Dear Universal Tourists



What a great relief you´ve surfaced again! (This should save the German tax payer a bomb in ransom money and costs for sending out search parties for you.) And then in charming Portuguese Inhambane! Why didn´t you decide to stay at Barra Lodge, which has been recommended by some of your fellow tourists? What´s the Indian Ocean like there? Have you had any intimate contacts with sharks yet? We hear there are no internet cafes in that town. Probably obsolete information, and you´ll read this message right in that beautiful place.



Concerning your further plans, we trust you´re in contact with your German embassies in Maputo and Pretoria, so we needn´t worry about you. However, you´ve missed a most important event in your native region: The wonderful new shopping mall "Stadtgalerie" was opened officially yesterday. I´m sure you as ardent consumers (of the world:-) would have been very pleased to attend. (Mr Oettinger did in fact.) Perhaps you decide to sell your obsolete vehicle already in Mozambique and fly back to admire the new consumer temple in Heilbronn straight away? Never mind about Cape Town?



Best of luck



Mick and Henry





Name:Mick and Henry (doolough@gmx.net) Datum:Mi 05 Mär 2008 14:43:53 CET



Betreff:UPGRADING YOUR 4X4

Dear Dr. and Mrs. Kiesow



We understand no search party has been able to locate you yet. May be just as well. Perhaps you´ve decided to stay in Mozambique for good, where people may need you an awful lot more than in Leingarten/Nordheim and surrounds? Fair play to you anyhow! In this case you might also still be happy with your present somewhat elderly Land Cruiser of only ridiculous 4,164 cc.



However, if you should ever plan on returning to "Schland", you´d be well advised to sell or scrap your present Toyota in SA beforehand, as your beloved local 4X4 community in Heilbronn will only derise same. This is because in the meantime the pride of the AUTOBAHNS and MOTORWAYS in Germany and the rest of Central Europe are the newer, larger and much more powerful "off-road" models of Toyota and also the new Audi Q 7, which surprisingly burn only under 12 litres per 100 km. We are sure this should be a very important consideration for you. Much more than e.g. the presidential election in Zimbabwe and other trivial matters in Africa.....



Hoping for your speedy recovery, we remain,



Yours sincerely



Mick%26Henry Land-Rover





Name:Mick and Henry (doolough@gmx.net) Datum:Mo 03 Mär 2008 01:01:52 CET



Betreff:4164 cc



Dear Kiesows



Isn´t it an exceedingly terrible waste of your considerable talents, education, training, time and money to just burn diesel messing about in exotic parts of the world? We feel only bloody 4X4 eejits from Kraut country can admire such imbecility.



Get better soon



Mick and Henry







Name:Mick and Henry (doolough@gmx.net) Datum:Fr 22 Feb 2008 09:18:11 CETBetreff:SEARCH EXPEDITION/RESCUE PARTY/RANSOM PAYMENTS

Hello Adventurers



Isn´t it about time you gave a sign of life? What´s keeping you? Have you lost your way in the jungle or hit a landmine? Have you drowned in the Zambezi, along with your beloved vehicle? Or can´t you get to grips with the Portuguese keyboards in Mozambique? It seems a rather unlikely assumption you can´t afford paying time in internet cafes any more:-)! An update of your last status report from Lilongwe, dated 05. inst., is long overdue by now. Soon a search party will have to be dispatched for you ...(Stanley/Livingstone style, I PRESUME!) naturally at the expense of the GERMAN taxpayer, as will be any payments in ransom money, should you have been abducted by some mad and/or criminal and desperate people in the course of your wonderful adventures in those exotic parts. Are you really being held as hostages? Even then you should rest assured: A GERMAN passport always comes in HANDY then, and you would surely be soon released and make it not only into the "Heilbronner Stimme", but also into the headlines of the "Bild-Zeitung", on top of it all. A triumphal hero´s welcome not only in Cape Town, but also at any of your local beer gardens in the district of Heilbronn would be a dead certainty!!! We have heard of precedents, haven´t we? By the way, where is your nearest GERMAN embassy at this moment? Harare? Maputo? Pretoria?



Don´t forget about the imminent presidential election in Zimbabwe, though. YOU of all people should be fairly familiar with the respective psychiatric implications of same...Is Robert Mugabe a personal friend? Perhaps because he happens to drive the same make of 4X4? Up Toyota Landcruiser?



Right on!



Best of luck



Mick and Henry







Name:Mick and Henry (doolough@gmx.net) Datum:Fr 08 Feb 2008 23:58:45 CET



Betreff:MAD DOGS AND ENGLISHMEN



Hello Tourists



We heard that in Lilongwe you at least administered in your medical capacity to a dog, whilst staying with some nice English people. With us it´s the other way around, because we normally go to see a vet when we are ill, as it´s a lot cheaper. Keep it up! Right on!



Cheers



Mick and Henry







Name:Mick%26Henry (doolough@gmx.net) Datum:Mi 06 Feb 2008 14:46:07 CET



Betreff:MUGABE REGIME



Hello Tanja and Kim



We wish you a good start for Mozambique tomorrow! We wonder what route you´ll be travelling? Have you also taken into consideration the presidential elections in neighbouring Zimbabwe/Rhodesia due to take place on 29-03-08? Perhaps you could do something (in your professional capacity?) to STOP Robert Mugabe from hanging on to power and further ruining the country? This would be doing something really GOOD and IMPORTANT not only for Zimbabwe herself, but indeed for the whole of Africa and the rest of the world! We suppose you could make it to Harare/Salisbury in a very few days with your marvellous Toyota Landcruiser. Every litre of diesel burnt by your wonderful economy engine of over 4,000 cc a big step forward for all mankind! The best option to cross the Zambezi river probably being at Tete. Don´t forget to brush up on your Portuguese though for Mozambique. And beware of the many landmines still left over from the civil war!



Best of luck



Mick



Liebe Tanja und Kim,



Mick will Euch davon überzeugen, nach Simbabwe zu fahren, wo Ihr dringend im Wahlkampf gebraucht werdet! Ein Psychiater für den Mann in Harare wäre aber sicher noch besser!



Alles Gute und viel Erfolg,



Henry





Name:Mick%26Henry (doolough@gmx.net) Datum:Mi 06 Feb 2008 11:17:33 CET



Betreff:BEER



Hello Tourists



Is the beer you can buy from Janey and Tom as significant to your present situation in Malawi, as it usually is to the true "off-road" community spirit in the beer gardens of Heilbronn and environs?



Cheers



Mick





Liebe Afrikatouristen,



Mick will fragen, ob das Bier dort in Malawi auch dieselbe sinnstiftende Wirkung für Euer tolles Projekt entfaltet, wie es normalerweise bei den Treffen der Geländewagenfreunde in Eurer deutschen Heimat der Fall ist.



Hals- und Achsenbruch,



Henry





Mick (doolough@gmx.net) Datum:Mi 16 Jan 2008 18:56:16 CET



Betreff:SECOND THOUGHTS



Hello Afrikaners



After talking on the phone to a lady from "MEDECINS SANS FRONTIERES" in Paris about your project, I felt that perhaps your website would be more appropriately named "hinter-dem-mond.de". What do you think?



Cheers



Mick





Name:Mick (doolough@gmx.net) Datum:Mi 16 Jan 2008 18:43:23 CET



Betreff:SPONSORING



Hello Tourists



I suppose you have safely returned (by air travel of course) to "The Heart of Darkness" by now (in the true spirit of your predecessors Joseph Conrad, Stanley, Livingstone, Cecil Rhodes, Albert Schweitzer et al. no doubt), and you´ve been very happy to see that so many of your fellow SUV enthusiasts in your native country admire and envy you ever so much for your unusually enterprising spirit to drive your all-terrain vehicle at least temporarily "off-road", i.e. not on the German autobahn/motorway system, as the rest of them usually are wont to do.



I now wonder if it has occured to you yet that a big company like TOYOTA might not want to SPONSOR your extraordinary tourist project? And/or perhaps the makers of "CAMEL", or the publishers of tourist magazines and/or guides etc. (Du Mont)? Or the big German tour operators (TUI, NECKERMANN, COOK´s...)? Please let us know what you´ve attempted in that respect already. Perhaps some of your friends can be of help? Thank you.



Have a safe trip



Mick







Name:Eamonn "Mick" O´Looney (doolough@gmx.net) Datum:Mi 09 Jan 2008 17:00:13 CET



Betreff:NOBEL PEACE PRIZE



Hello Travellers



Perhaps it is easier to understand your reasons for spending all that time, money and energy on travelling all over the place, than to comprehend the fact that you always RETURN to your native country of Germany? Even for short periods over Xmas and the New Year? Just think what good you could do in Africa with the money you spend on the air tickets alone! Could that perhaps be your need to receive appreciation, recognition and admiration from your local audience in Nordheim and environs?



I´m afraid this coming Friday it will be "The Heart of Darkness" calling "The Head of Emptiness" again. T.I.A.!



I wish you the best of luck on your travels, and that perhaps you´ll eventually find a suitable place in Africa where to settle down for good, and at long last do some useful work in your professional capacity, and find fulfilment and satisfaction for the rest of your life, without any unnatural need to return to your native country! This would have the added advantage of greatly reduced costs for an appropriate burial and grave site after you pass away, which savings could then be ploughed back into your no doubt very deserving African medical project.

Naturally, this should not take place before you have been honoured for your efforts by being awarded the Peace Nobel Prize first!



Best wishes



Eamonn
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